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Das ist das Alter Ego von Kriss Rudolph, der alte DJ Cheddar bei der Arbeit. DJ Cheddar hat eine Vorliebe für billige Pop-Musik. Zwölftonmusik und Sigur Rós gut finden kann schließlich jeder, aber machen die nur ansatzweise so glücklich wie die Songs von Kylie, Samantha Fox oder Tom Jones? Eben. Übrigens ist billig nicht gleich billig: Songs wie „It's raining men“, „I am what I am“ und „Tainted love“ spielt DJ Cheddar nur über seine Leiche! Am liebsten aber über die Leiche anderer.
DJ Cheddar kann man häufig in den Berliner Clubs SchwuZ und Bangaluu beim Reinschieben erleben. Das ist übrigens nicht sexuell gemeint, sondern zeitgemäßes Deutsch. Wer legt denn heute noch Platten auf? DJs schieben rein: Die CDs in den gleichnamigen Player. Nichts sonst. Der dem DJ vorauseilende Ruf der moralischen Integrität muss hier nicht schon wieder erläutert werden. Oder hat man DJ Cheddar jemals während der Arbeit mit einem Gast knutschen sehen?
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