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Nein, Kriss Rudolph wollte nicht schon immer zum Radio. Aber nach dem ersten Praktikum im August 1995 bei Radio Duisburg wurde man ihn einfach nicht mehr los – man hätte ihm kein Geld geben sollen. Wenn er nicht gerade drittklassige Songs von Emilia ansagte oder heimlich Westernhagen-Titel aus der Playlist heraus- und Prince hineinschmuggelte, studierte er nebenbei etwas Anglistik und Germanistik in Düsseldorf und schrieb seine Magisterarbeit zum Thema „Formen und Funktionen des unzuverlässigen Erzählers in ausgewählten narrativen Texten der englischsprachigen Literatur“. Anschließend war er süße 29 und zog in den Schwarzwald, um bei SWR3 zu moderieren. Seine größten Erfolge in seiner Zeit in Baden-Baden konnte er aber auf den folgenden Gebieten verbuchen: Er hat den Altersdurchschnitt erheblich gesenkt und seinen Alkoholverbrauch deutlich gesteigert. Seine Depressionen wurde er anschließend in L.A. wieder los, wo er unter anderem als freier Radiokorrespondent arbeitete.
Kriss Rudolph & Britney Spears im Radio
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